Quartiersgemeinschaft Schuhmeile Hauenstein e.V.
Quartiersgemeinschaft
für die Schuhmeile Hauenstein gegründet
Das
ist der Gründungsvorstand der Hauensteiner „Quartiersgemeinschaft
Schuhmeile“, die sich am Dienstagabend konstituierte: (v.l) Bernhard
Rödig (Vorsitzender), Otto Röckel (Stellvertreter), Philipp Seibel
(Beisitzer), Christof Glaser (Schatzmeister), Alexander Marke
(Stellvertreter), Bernhard Seibel, Stefan Merkel und Mike Marke
(Beisitzer). (Foto/Text: ran)
Nach
knappen 90 Minuten stieß man mit Sekt auf gutes Gelingen an: Nicht mal
anderthalb Stunden dauerte es am Dienstagabend, ehe die
„Quartiersgemeinschaft Schuhmeile Hauenstein“ als Verein gegründet, die
Satzung verabschiedet und eine Vorstandschaft gewählt war. In einem
Zeitraum von fünf Jahren will die Quartiersgemeinschaft rund 380.000
Euro investieren. Noch in diesem Jahr soll mit der Umgestaltung der
Schuhmeile begonnen werden.
Gründungsvorsitzender des neuen
Vereins, der sich als öffentlich-private Partnerschaft um die Steigerung
der Attraktivität der Schuhmeile kümmern wird, ist Ortsbürgermeister
Bernhard Rödig. Er freute sich über die „sehr positive Resonanz“, die er
auch in zahllosen Gesprächen habe spüren können. Es sei „allen klar,
dass in der Schuhmeile etwas passieren muss“. Und: „Ohne Solidarität
gibt es keine positive Zukunft!“, merkte er an.
Er stellte auch
fest, dass die Gründung der Quartiersgemeinschaft Voraussetzung sei zur
Förderung auch der kommunalen Maßnahmen im Bereich der Schuhmeile durch
das Land. Insgesamt sollen dort in den nächsten fünf Jahren 4,2
Millionen Euro verbaut werden, wobei aus Mainz eine mögliche
Förderungsquote von 75 Prozent avisiert wurde. In seinem Schlusswort
dankte Rödig für den „reibungslosen Ablauf der Gründungsversammlung“.
Die Quartiersgemeinschaft werde eine „positive Zukunft für die
Schuhmeile, für den Ort und die Region ermöglichen“.
Ise Thomas,
die Geschäftsführerin der Projektentwicklungsgesellschaft
Rheinland-Pfalz (PER), die die Startphase der Quartiersgemeinschaft
beratend begleitete, war angetan: „Ich bin beeindruckt“, sagte sie in
ihrer Begrüßung der fast 40 Immobilienbesitzer, Gewerbetreibenden und
Kommunalpolitiker, die zur Gründungsversammlung gekommen waren. Der
Beratungsprozess in den letzten anderthalb Jahren sei „nicht immer
flüssig gewesen“, stellte sie fest, habe aber „immer wieder Fahrt
aufgenommen“, sodass man nun mit der Vereinsgründung einen „Meilenstein“
erreichen könne.
Die Regularien zur Gründung hatten als
Gründungsmitglieder Bernhard Rödig, Mike und Alexander Marke, Christof
Glaser, Otto Röckel, Stefan Merkel, Bernhard Seibel und Philipp Seibel
über die Bühne gebracht. Einstimmig fiel der Beschluss über die Gründung
des Vereins, einstimmig wurde die Satzung (wir berichteten am Dienstag
über deren Kernpunkte) angenommen, einstimmig (bei Enthaltung der
Betroffenen) wurde auch die Vorstandschaft gewählt.
Mit den Arbeiten zur Umgestaltung der Schuhmeile soll direkt nach dem letzten verkaufsoffenen Sonntag der diesjährigen Saison im Oktober dieses Jahres begonnen werden. Der Maßnahmenplan sieht für das Jahr 2010 Investitionen in Höhe von insgesamt 140.000 Euro vor, beispielsweise runde 100.000 Euro für die „Möblierung“ der Schuhmeile und weitere 25.000 Euro für den Ausbau der Parkplätze entlang der Alten B10 vor. Im Jahr 2011 sollen weitere 140.000 Euro verbaut werden, für 2012 sind 32.000 Euro, für 2013 23.000 Euro und für 2014 noch einmal 42.000 Euro vorgesehen.
Auch ein Zeitplan zur weiteren Vorgehensweise wurde besprochen. Demnach soll zwischen dem 12. und 14. April der Vorentwurf zur Planung vorgestellt werden, Anfang Mai soll darüber beraten und Anfang Juni der endgültige Entwurf beschlossen werden. Der Beschluss über die Planungen soll dann Ende Juni/Anfang Juli folgen, sodass ein Baubeginn in der Industriestraße am 25. Oktober möglich wäre. (ran)
Vorstand: Bernhard Rödig (Vorsitzender), Alexander Marke, Otto Röckel (Stellvertreter), Christof Glaser (Schatzmeister), Mike Marke, Stefan Merkel, Bernhard Seibel, Philipp Seibel (Beisitzer).
